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Werte und Kultur aus afrikanischem Blickwinkel
Der senegalesische Künstler Sada Tall zeigt seine Werke zum Thema "Werte und Kultur" im Kulturladen St. Georg. Der Maler verwendet bei seinen abstrakten Darstellungen eine Mischtechnik. Farbenfroh und intensiv beschäftigt er sich mit hochaktuellen Gesellschaftsproblemen wie dem Verlust von Werten. Sada Tall absolvierte sein Kunststudium bis 1994 an der Ecole Nationale des Beaux Arts in Dakar, Senegal. Seitdem hat er regelmäßig an verschiedenen Ausstellungen im Rahmen von Dak\'art teilgenommen und stellt seit 2007 kontinuierlich auch in Deutschland aus.
Zu dem Flüchtlingsstrom aus Afrika sagt Sada Tall: "Schlechte Sozial- und Wirtschaftspolitik führt zu großer Arbeitslosigkeit mit der Konsequenz, dass viele junge
Lassen sich die Ketten des Materialismus sprengen?
Unsere heutige Welt ist geprägt von Werten, die sich vorrangig um materielle Dinge drehen. Und die Welt dreht sich immer schneller: die Mode hechtet nicht mehr von Saison zu Saison, sondern arbeitet mit Zwischensaisons. Sale, also Ausverkauf ist fast immer. Das heute neu gekaufte I-Phone ist Morgen schon veraltet. Besonders der IT Markt führt uns Verbrauchern eine Schnelllebigkeit und den ständigen Drang zu einem "must have" bislang unbekannten Ausmaßes vor. Wie kann der Mensch damit umgehen, dass er sich immer schneller in einem Hamsterrad von materiellen Dingen dreht? Ist es möglich sich dieser nahezu hypnotischen Wirkung zu entziehen? Gibt es einen Weg zu mentaler Freiheit? Antworten und Lösungswege auf diese brand-aktuellen Fragen gibt Dr. John Tyler in einem Vortag am kommenden Donnerstag, den 8. Oktober 2015 um 18:30 Uhr im Kirchhof-Saal der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Trostbrücke 6, 201457 Hamburg. Der Eintritt ist frei.
Dr. John Tyler war von Jugend auf an sozialen Fragen interessiert. Er lehrte in Pittsburgh (dem ehemaligen Kohlenrevier der USA) und gründete ein Heim für Studenten, die sich der Überwindung
Wo auch wilde Kerle lernen!
Zehn Jahre Brecht-Grundschule - eine persönliche Gratulation von Marina Friedt.
Nur zwanzig Kinder pro Klasse, ab der ersten Klasse Englisch, Ganztags-Grundschule und keine fünf Minuten zu Fuß zur Schule und in der 8. Klasse sechswöchiger Schülerautausch nach Neuseeland. Das Angebot der privaten Brecht-Schule Anfang 2005 war eine echte Offenbarung für mich. So etwas hatten wir in den jahrelangen Debatten im Dorf St. Georg für die Heinrich-Wolgast-Schule (HWS) nicht geschafft! Und auch in jenem Jahr war nicht klar, ob die Ganztagsschule kommt - sie kam nie. Wir meldeten unseren Sohn zur Brecht-Schule an, auch wenn ich dafür im Stadtteil vielfach als Verräterin eines gemeinschaftlichen Schulsystems kritisiert wurde.
Der mit dem Herzen malt - Armin Mueller-Stahl in der Fabrik der Künste
Freundlich lächelnde Menschen, fast glücklich beseelt, die entlang perfekt in Szene gesetzter Bilder durch die Räume schlendern – dann steht Vernissage auf dem Programm. So gesehen bei den "Bilderwelten" von Armin Mueller-Stahl in der Fabrik der Künste im benachbarten Hamm unweit St. Georgs und in Anwesenheit des Künstlers. Neben den offiziellen Kunstexperten und Freimut Duve scheint der Künstler eine große, vor allem weibliche, Fangemeinde zu haben. Noch vor dem offiziellen Programmbeginn streune ich durch die hellen Räume und entdecke in großartigen Selbstbildnissen als Armin und als Buddenbrook immer wieder seine blauen Augen. Einen weißen Kopf, der aus einem schwarzen Hemd lugt kommentierte der Maler mit: "Obama gerät von einer Scheiße in die nächste (2012)". Klare Worte. Andere Werke zeigen die Evangelisten, Peter Ustinov oder Anna Achmatova in blau – welche Verbindung hat er zur ihr? War auch er beeindruckt von der wunderbaren Geschichte über die kurze wie prägende Begegung der russischen Schriftstellerin mit Sir Isaiah Berlin, die sie zu den poetischen Zeilen "Poem ohne Held" für den "Gast in der Zukunft" inspirierte?
Salsa auf dem Hansaplatz am 18.September 2015
Am kommenden Freitag wird wieder getanzt: Hamburgs schönster Platz lädt von 18 bis 22 Uhr zu "Salsa" ein! Bühne frei für jedermann und hinein in das feurig südamerikanische Tanzfeeling. Das Tanzstudio Tango Chocolate aus der Kirchenallee in Hamburg St. Georg rollt seinen neuen Tanzboden aus und wird nach heißen Rhythmen alle Tanzlustigen in seinen Bann ziehen und zum Mitmachen einladen. Marcelo Soria freut sich schon sehrdarauf den Hansaplatz mit Salsa zu beleben. Der Argentinier fühlt sich hier in St. Georg zu Hause und spürt nahezu seine Heimat hautnah:"die Plaza Dorrego in San Telmo - in seiner Heimatstadt Buenos Aires", berichtet er lachend. Freuen Sie sich auf einen begegnungsreichen Abend bei argentinischem

frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."















