Die JUBILÄUMSAUSGABE "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2019 



…ist ab sofort erhältlich!

   

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Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Beständig. Kontrovers. Neu. 
Blicke auf 150 Jahre Jahre
23. August bis 10. November 2019
Zum 150-jährigen Bestehen der Kunsthalle wird eine vielschichtige Ausstellung mit Gemälden, Handzeichnungen,Graphiken, Skulpturen sowie neu aufgearbeitetes Archivmaterial, Fotografien, Film- und Zeitungsberichte veranschaulichen schillernde Zeiten aber auch historisch schwierige Phasen des traditionsreichen Hauses gezeigt. Am 30. August 1869 wurde der Gründungsbau des Museums auf der ehemaligen Wallanlage zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil St. Georg eröffnet. Ein exponierter Ort und ein würdiges Gebäude für eine bis dahin schon bestehende »öffentliche Städtische Gemälde-Galerie«. Diese war bereits durch das Engagement Hamburger Bürger*innen 1850 gegründet worden. Sie bildete den Grundstock für die dann 1869 bezugsfertige Hamburger Kunsthalle. Die Jubiläumsausstellung gibt unbekannte Einblicke und schildert bislang Unerzähltes aus einer seit 150 Jahren lebendigen Museumsgeschichte: Ein Zeitstrahl von 1839 bis 2019 leitet die Besucher*innen durch die Historie und vier Themenkomplexe richten einen kritischen Blick auf die ehemals wie heute maßgeblichen Aufgabenbereiche des Museums: »HABEN – NICHT HABEN«, »ZEIGEN – NICHT ZEIGEN«,»ÖFFENTLICH – NICHT ÖFFENTLICH« und »WISSEN – NICHT WISSEN«.

Die Ausstellung zeigt, wie die Sammlung der Hamburger Kunsthalle im Verlauf der Jahre präsentiert und was mit der jeweiligen Präsentationsform beabsichtigt wurde. Sie geht der Frage nach, wer das Museum unterstützte und die Sammlung so prägte, wie wir sie heute kennen; Welche Werke, die einmal zum Bestand der Sammlung zählten, abhanden kamen und aus welchen Gründen; Wie öffentlich die Kunsthalle in all den Jahren war; Welche Forschungsarbeiten das Museum bis heute bewegen und welche Partner*innen dabei kooperierend beteiligt sind. Das Kapitel »ZEIGEN – NICHT ZEIGEN« befasst sich mit dem jeweils aktuellen Zeitgeschmack, mit Qualitätsurteilen und der gewünschten Erzählung im Raum, die u. a. die jeweilige Auswahl der Werke bestimmten. Die Sammlungspräsentation eines Museums wie der Hamburger Kunsthalle prägt den Charakter einer Institution und ist zugleich Spiegel des jeweils vorherrschenden Kunstverständnisses. Dabei handelt es sich immer nur um einen kleinen Teil einer großen, umfassenderen Sammlung. Die Ausstellung gibt einen Eindruck zu den Grundprinzipien der Hängungen, sowie deren Hintergründe und Zusammenhänge seit 1869 bis zur Eröffnung des Erweiterungsbaus »Galerie der Gegenwart« 1997.
Der Ausstellungsbereich »WISSEN – NICHT WISSEN« zeigt, wie jede Generation eigene Fragen an die Kunstwerke, an das Museum und die Kunstgeschichte stellt: Zurückliegende Forschungsarbeiten geben immer auch Auskunft über den jeweiligen Puls der Zeit. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der umfangreichsten und vielfältigsten Projekte aus den verschiedenen Bereichen des Hauses. Die Hamburger Kunsthalle möchte – gemäß dem Jubiläumsmotto – ein Ort »für UNS ALLE« sein. Neben den Öffnungszeiten ist es das Thema »Eintrittspreise«, das im Rückblick auf 150 Jahre immer wieder neu ausgehandelt worden ist. Unter dem Kapitel »ÖFFENTLICH – NICHT ÖFFENTLICH« blickt die Ausstellung
auf die Gestaltung der Einlassbedingungen unter dem Anspruch, stets ein Ort der vielfältigen Bildung und der kritischen Aushandlung aktueller Fragen für möglichst alle Bürger*innen zu sein. Der Ausstellungsteil »HABEN – NICHT HABEN« widmet sich der Sammlung als dem Herz und der Basis der Hamburger Kunsthalle. Ihre Qualität, Bedeutung und ihr Umfang sind Ergebnis eines langen historischen Prozesses. Maßgeblich ist das umfangreiche, unterstützende, bürgerlich engagierte Umfeld, das die Sammlung mit prägte und noch heute prägt. Aber auch nicht realisierte Erwerbungen mangels fehlender Mittel und aktive sowie passive Abgänge von Kunstwerken hinterließen ihre Spuren. Sie verkleinerten die Sammlung teilweise massiv und riefen Brüche hervor, die umfangreiche Sammlungsneuausrichtungen nach sich zogen. Das Jubiläumsausstellungs-Projekt wird in einer Publikation dokumentiert, deren Erscheinen zum
Jahresende 2019 geplant ist.

MUNFINISHED STORIES Geschichten aus der Sammlung bis 30. August 2020
Die Hamburger Kunsthalle zeigt mit UNFINISHED STORIES große Teile ihrer Sammlung internationaler Gegenwartskunst, die zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland zählt. Auf der gesamten Fläche des Sockelgeschosses der Galerie der Gegenwart (auf 1.300 qm) sind Meisterwerke, selten Gesehenes und aktuelle Neuzugänge, sowie seit vielen Jahren erstmalig wieder freigelegte ortsspezifische Werke zu sehen. In über 20 Ausstellungsräumen und mehr als 150 Werken entfal-tet sich beispielhaft die Geschichte der Kunst von den 1960ern bis in die 2000er Jahre, und macht die Gleichzeitigkeit des Ungleichen, das Nebeneinander und Überlappen unterschiedlicher Stile und Strömungen anschaulich.

Rembrandt Meisterwerke aus der Sammlung bis 5. Januar 2020
Aus Anlass seines 350. Todesjahres widmet die Hamburger Kunsthalle Rembrandt (1606–1669), einem der bedeutendsten Künstler des Goldenen niederländischen Zeitalters eine qualitätsvolle Ausstellung. Gezeigt wird eine Auswahl herausragen-der Werke aus dem Kupferstichkabinett des Museums und aus dem Sammlungsbe-reich Alte Meister: Mit Simeon und Hanna im Tempel (1627) und Maurits Huygens, Sekretär des Staatsrats in Den Haag (1632), werden zwei Meisterwerke Remb-randts aus seiner frühen Schaffenszeit in Leiden und Amsterdam präsentiert. Die Gemälde werden um eine Auswahl von rund 70 Radierungen ergänzt, darunter Selbstbildnisse, Porträts, Akte, biblische Darstellungen und Landschaften.

100 Jahre Hamburgische Sezession Begegnungen in der Sammlung bis 5. Januar 2020
Die Hamburgische Sezession gründete sich im Sommer 1919 als spartenübergrei-fende Vereinigung von Kunstschaffenden aus Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums dieser Künstler*innenvereinigung zeigt die Kunsthalle eine besondere Präsentation: In den bestehenden Rundgang der Klassischen Moderne sind rund 40 Gemälde und Skulpturen von über 30 ver-schiedenen Mitgliedern der Sezession eingefügt – darunter Werke von Alma del Banco, Fritz Flinte, Ivo Hauptmann, Paul Henle, Karl Kluth, Dorothea Maetzel-Johannsen, Anita Rée, Otto Rodewald, Heinrich Steinhagen und Gretchen Wohlwill. In der direkten Nachbarschaft zu Werken von Künstler*innen der europäischen Moderne lässt sich die Hamburgische Sezession in ihrer ganzen Vielfalt erkunden.

...und außerdem:
wieder und wider [Aus dem] Gleichgewicht, bis 08.12.2019
Edith Dekyndt, They Shoot Horses, bis 07.06.2020


Kunsthalle Hamburg, Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg, Tel: 040 428131 - 200
Öffnungszeiten Di - So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr, Mo geschlossen

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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