Aktuelle Ausstellungen:
Making History. Salonmalerei des 19. Jahrhunderts bis 31. Dezember 2026
Skulptural, Die neuen Galerien 24. April 2026 - 11. April 2027
IMPRESSIONISMUS, Deutsch-französische Begegnungen, bis 14. November 2027
This is the modern world/Durchbrüche in der Kunst 1900-1960
4. September 2026 bis 30. Mai 2027
Mit THIS IS THE MODERN WORLD. Durchbrüche in der Kunst 1900–1960 zeigt die Hamburger Kunsthalle eine Neuinterpretation ihrer Sammlung Moderne, die mit mehr
als 3.000 Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Grafiken und Zeichnungen zu den bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland zählt. Anhand von ca. 125
ausgewählten Werken – darunter bekannte Highlights und besondere Neuzugänge – verdeutlicht die Präsentation die Fülle an neuen Ideen und Ansätzen sowie den Bruch mit bestehenden Traditionen in der Kunst dieser sechs Dekaden, die von außergewöhnlichen Umwälzungen in Kultur und Gesellschaft geprägt waren. Im Verlauf der Schau bieten wechselnd präsentierte Zeichnungen, Drucke und Fotografien des Kupferstichkabinetts Einblicke in Arbeitsmethoden der Künstler*innen.
CARRIE YAMAOKA Maria Lassnig Preis
21. August 2026 bis 10. Januar 2027
Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957). Die Präsentation im Lichthof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der in New York lebenden, multidisziplinär arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis 2025 statt. In ihrer künstlerischen Arbeit interessiert sich Yamaoka für veränderliche Materialien und Oberflächen, oft kombiniert sie beispielsweise Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern. Außerdem spielen chemische Prozesse und flüchtige Transformationen eine wichtige Rolle in ihrem Werk und hinterfragen die Möglichkeiten von Aufzeichnung und Dokumentation. Mitunter verändert die Künstlerin ihre früheren Arbeiten nach einigen Jahren erneut und stellt damit Vorgaben hinsichtlich der chronologischen Entwicklung eines künstlerischen Œuvres infrage. Die spiegelnden Oberflächen der zwischen Bild, Fotografie und Skulptur changierenden Werke lassen Raum, Licht und Betrachtende in sich stetig ändernden Perspektiven und Erscheinungsformen ineinanderfließen.
ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* Ausstellung im Rahmen der
9. Triennale der Photographie Hamburg 2026
5. Juni bis 4. Oktober 2026
ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* präsentiert Werke von rund 40 internationalen Künstler*innen verschiedener Generationen, die Falten im Inhalt von Fotografien zeigen: Details, die etwas über ein Bild verraten und dabei historische Sedimente freilegen. Im ersten Ausstellungskapitel werden (Grab-)Landschaften entschlüsselt, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien geprägt sind. Das zweite Kapitel enthüllt offensichtliche und zugleich geheime Analogien zwischen den von Marcel Duchamp geprägten Ready-mades und Fotografien. Auf Protokolle, Bildbearbeitung und die Produktion von Objekten mit historischer und poetischer Anmutung bzw. darauf, wie Künstler*innen fotografisches oder archäologisches Material und Artefakte untersuchen und übersetzen, konzentriert sich der letzte Teil der Schau.
ISA MONA LISA
18. Oktober 2024 bis 11. Oktober 2026
ISA MONA LISA ist der ironisch-verspielte Titel einer großen Ausstellung, die anhand besonderer Positionen internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen lebendige Einblicke in die aktuelle Gegenwartskunst gibt. Der Titel ist einer gleichnamigen Fotografie von Wolfgang Tillmans (*1968) von seiner Künstlerkollegin Isa Genzken (*1948) entnommen, die beide auch in der Ausstellung mit Arbeiten vertreten sind. Die Besucher*innen erwarten speziell eingerichtete Künstler*innenräume von größtenteils erstmalig präsentierten Neuerwerbungen der Hamburger Kunsthalle, ikonische Werke der Sammlung sowie Arbeiten, die aufgrund jüngster Kooperation mit einer bedeutenden Hamburger Privatsammlung gezeigt werden können. Die ausgewählten Exponate – darunter Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Installationen – werden im gesamten Sockelgeschoss der Galerie der Gegenwart präsentiert.
RUNDGANG DURCH DIE SAMMLUNG ständige Präsentation
Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle umspannt annähernd Kunst aus acht Jahrhunderten und ist eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands. Die Kunsthalle gehört zudem zu den wenigen Museen, die einen Rundgang durch die europäische Kunstgeschichte vom Mittelalter bis in die aktuelle Gegenwart ermöglichen.
Digitale Angebote der Hamburger Kunsthalle
● Weiter hören:
-Die Ohrenschau. Kunstwerke der Sammlung werden mit Bild und einer Audiospur vorgestellt.
-Der Audioguide zu Goya, Fragonard, Tiepolo. Hörbeispiele aus der App zur Ausstellung.
● Weiter streamen:
-Die Mediensammlung der Hamburger Kunsthalle. Videos, Filme, Videoinstallationen, Schallplatten, Audiokassetten und CDs von 1960 bis heute werden vorgestellt.
● Weiter Kunst machen:
-Videos zu TRAUERN. Die Künstler*innen von TRAUERN haben wegen der Corona bedingten Schließung Videos aus ihren Studios in Hamburg, New York, Mailand, Amsterdam und anderen Orten geschickt.
● Weiter Eintauchen:
-Werke in der Nahaufnahme. Ausgewählte Kunstwerke der Sammlung werden im Detail gezeigt.
●Weiter Folgen:
-Der virtuelle Museumsbesuch in den Sozialen Medien. Jeden Mittwoch übernehmen zum Beispiel zeitgenössische Künstler*innen den Istagram-Account der Kunsthalle (pro Monat ein*e Künstler*in).
Hamburger Kunsthalle Glockengießerwall 5 | 20095 Hamburg, Tel. +49-(0)40-428131-204 www.hamburger-kunsthalle.de
Kunsthalle Hamburg, Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg, Tel: 040 428131 - 200
Öffnungszeiten Di - So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr, Mo geschlossen

frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."














