Die 17. Ausgabe "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2026/27

 

Jetzt verfügbar
    - unverwechselbar und individuell -

Leserbrief

Liebes Be Well in St Georg Team,
 
auch die 17. Ausgabe von Be Well in St.Georg bietet wieder Informationen, Orientierung, Tipps und spannende neue Geschichten über den bunten Stadtteil Hamburgs.
Für mich immer wieder  eine Fundgrube an Adressen und erprobten Tipps. Der Redaktion sei Dank für diesen besonderen und sogar kostenlosen Stadtteilführer.
Auch für Hamburg Besucher:innen eine unerlässliche TIPP-Quelle für St.Georg. Und man kann  jede Ausgabe so handlich &  bequem aus der Westentasche zaubern. 
 
Herzliche Grüsse
Rainer Neumann, Autor 
   

Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Anlässlich ihres 99. Geburtstags wird das Ernst-Deutsch-Theater am Sonntag, den 11. Oktober um 11 Uhr auf der Hauptbühne mit einer besonderen musikalischen Lesung an die Hamburger Jüdin, meinungsstarke und preisgekrönten Publizistin, Schauspielerin und unermüdliche Menschenrechtsaktivistn Peggy Parnass (1927-2025) erinnern. Die St.Georgerin starb im März 2025 und hinterließ ein Vermächtnis, das bis heute nachwirkt. Im Mittelpunkt der Matinee steht das Buch "Grenzen akzeptieren wir nicht" (Rowohlt-Verlag), entstanden aus den zahlreichen Begegnungen von Peggy Parnass und dem Arzt Dr. Umes Arunagirinathan.
Fünfzig Lebensjahre, Hautfarbe, Geschlecht und Herkunft trennten die beiden - doch weit mehr verband sie: die prägende Erfahrung von Flucht und Vertreibung sowie der unerschütterliche Wille, für Menschlichkeit und Gerechtigkeit einzustehen. Peggy Parnass wurde 1939 mit ihrem jüngeren

Bruder von ihrer Mutter mit einem Kindertransport nach Schweden geschickt, um sie vor der nationalsozialistischen Verfolgung zu retten. Umes Arunagirinathan kam als 13-jähriger unbegleiteter Flüchtling aus Sri Lanka nach Deutschland. Beide erlebten Verlust, Ausgrenzung und Neubeginn - Erfahrungen, die ihr Leben nachhaltig prägten. Statt zu resignieren, engagierten sie sich mit großer Entschlossenheit gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ausbeutung und Diskriminierung. Aus Peggy Parnass' eindrucksvollen Texten und den Gesprächen mit Umes entstand das bewegende Porträt zweier außergewöhnlicher Lebenswege. Das Buch eröffnet den Blick auf unterschiedliche Generationen und verbindet Perspektiven auf Themen wie Freundschaft, Mut, Hass, Fremdsein, Identität und Hoffnung.
Die Lesung wird musikalisch ergänzt von Achim Amme und Ulrich Kodjo Wendt, deren Kompositionen und Interpretationen der Veranstaltung eine zusätzliche emotionale Tiefe verleihen.
Der Reinerlös dieser Matinee kommt der Suppengruppe St.Georg zugute, für die sich Peggy zeitlebens engagierte.
Karten & Infos:  www.ernst-deutsch-theater.de 
Sonntag, 11. Oktober 11 Uhr im EDT
Karten 20 Euro, ermäßigt 10 Euro

Bildunterschrift: Zwei, die sich gut verstanden haben: Peggy Parnass und Dr. Umes Arunagirinathan
Foto+Text©Rainer Neumann

 

 

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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