Schutzinitiative  

   

Der Stadtteilführer "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

Zum neunten Mal
"Be Well in Hamburg St. Georg" für 2018



…ist im Stadtteil erhältlich!

   

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Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Zur Zeit drehen sich wieder die bunten Karussells, die heute mehr denn je hochtechnisierte Fahrgeschäfte sind, auf dem Hamburger Sommerdom. Neben diesen buhlen die Anbieter von köstlichen Leckereien, von süß bis salzig, um die großen und kleinen Besucher des Doms. Geschicklichkeit lässt sich beim American Basketball oder beim imaginären Kamelwettreiten trainieren. Doch woher kommt denn eigentlich der Name, der so gar nichts mit dem Angebot des Doms zu tun hat und was hat das mit Hamburg St. Georg zu tun?

Die Ursprünge des Doms gehen zurück in das 11.Jahrhundert. Im katholischen Hamburger Mariendom am Speersort, auch "Alter Mariendom" genannt und Bischofssitz des Erzbistums Hamburg, fanden Händler, Handwerker und Gaukler Schutz bei schlechtem Wetter. Erzbischof Burchard von Bremen erteilte 1334 denselben Hausverbot, wobei er nicht mit dem Prostest der Kirchgänger gerechnet hatte. Schließlich gestattete er die Anwesenheit der Händler, allerdings nur beim sogenannten Hamburger Schietwetter. Diese Regelung wurde bis 1804 beibehalten, bis der Mariendom abgerissen wurde, nachdem der Dom zur finanziellen Belastung des Rats wurde. Dem zuvor lag die Enteignung der geistlichen Fürsten, die nach den Friedensverträgen mit Frankreich in den Jahren 1795 bis 1801 ihre linksrheinischen Gebiete verloren hatten. In einem Hauruckverfahren wurde der Abriss beschlossen und zeitgleich die kunsthistorische Ausstattung außer Acht gelassen. Dem Rat ging es darum das Stadtviertel komplett neu aufzubauen. Gerettet werden konnte nur ein kleiner Teil der Ausstattung des Doms. Die Händler und Akteure waren fortan ohne Unterschlupf und verteilten sich auf die Marktplätze in verschiedene Hamburger Stadteile, wie den Gänsemarkt, den Pferdemarkt, den Zeughausmarkt und den Grossneumarkt. Erst 1892 begannen Verhandlungen über einen neuen festen Standort. Seit 1893 wurde das Heiligengeistfeld als Veranstaltungsort auserkoren und schließlich im Jahr 1900 war der Umzug perfekt. Anknüpfend an die alte Tradition heißen die Volksfeste auf dem Heiligengeistfeld heute "DOM", benannt nach dem ursprünglichen Standort des Mariendoms.
Der Sommerdom läuft seit dem 27. Juli bis zum 26. August 2018 - und einen neuen Mariendom, der natürlich ganzjährig besucht werden kann, gibt es auch. 1893 wurde im Stadtteil Hamburg St. Georg zunächst die Marien Kirche gebaut, als erster katholischer Kirchenneubau in Hamburg nach der Reformation. 1995 wurde sie zum St. Marien Dom erhoben. Heute befindet sich dort auch das Erzbistum Hamburg. Der St. Marien Dom feierte in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Zur Zeit bietet sich auch ein Besuch der Sommerkonzerte "Orgelkunst" an, sie finden bis zum 8. September 2018 statt, siehe auf dem Stadtteilportal unter Termine oder unter  http://www.dommusik-hamburg.de/konzerte.php BGB

Ein Blick in die Vergangenheit:
Im Untergeschoss "Dat Backhus" Speersort 10 sind abgeschlossene Ausgrabungen des alten Bischoftsturms zu sehen. Zudem bietet das nördlichste, weiße Sitzelement ein Fenster in die Vergangenheit mit den letzten originalen Fundamenten des Doms.

Fotos:
Leuchtschrift Hamburger Dom ©Barbara Gitschel-Bellwinkel
St. Marien Dom Aussenfassade und Orgel ©Andreas Lechtape

 

 

 

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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