Die JUBILÄUMSAUSGABE "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2019 



…ist ab sofort erhältlich!

   

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Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Zum 2. Europäischen Tag der Restaurierung geben Restauratorinnen der Hamburger Kunsthalle am 13. Oktober Einblicke in ihre Arbeit und damit in einen Bereich der Museumsarbeit, der normalerweise im Verborgenen bleibt. Von 12.30 bis 16 Uhr finden halbstündige Vorträge und Kurz-Führungen zu Werken der Sammlung statt. Neben der Restaurierung einzelner Werke ist die konservatorische Betreuung der Sammlung und der temporären Ausstellungen eine Hauptaufgabe der Restaurator*innen, bei der es darum geht, Alterungsprozesse zu verlangsamen und Schäden zu verhindern. An Fallbeispielen aktueller Konservierungs- und Restaurierungs-

projekte zeigt das Expertinnen-Team der Kunsthalle, wie sich Kunstwerke über die Jahre verändern und wie man diese Zeitzeugnisse untersucht und bewahrt. Präsentiert werden beispielweise aufwendige Röntgenaufnahmen des gut hundert Jahre alten Gemäldes Mann mit Gitarre (1918) von Pablo Picasso (1881–1973) – mit einer eher aus dem medizinischen Bereich bekannten Röntgentechnik konnten an dem Gemälde Veränderungen im Malprozess sichtbar gemacht werden. Thematisiert wird auch der Umgang mit lichtempfindlichen Arbeiten auf Papier und das Konservieren von Dia-Kunstwerken, um diese für die kommenden Generationen zu bewahren. 

Ergebnisse und Forschungsbeiträge zur Konservierung analoger Diatechnik, die kurz vor dem Aussterben steht, werden zudem mit dem hochaktuellen Band "Back to the Future! Im Karussell der Diakonservierung" präsentiert. Ergänzt um vergleichende kuratorische und kunstwissenschaftliche Positionen präsentiert "Back to the Future!" ein von der Kunsthalle initiiertes, internationales dreijähriges Projekt, dass sich bis Ende 2018 dem akuten Erhalt des Mediums Dia sowie der vorausschauenden Konservierung zeitgenössischer diabasierter Kunstwerke widmete. Es bildet ein Grundlagenwerk für die zukünftige konservatorische Auseinandersetzung mit medialen, fotografischen und diabasierten Kunstwerken. Einbezogen in die Forschung waren u. a. Arbeiten von Nan Goldin, Hilka Nordhausen, Otto Piene und Tris Vonna-Michel. Die Publikation kann u.a. im Museumsshop erworben werden, oder online bestellt werden www.freunde-der-kunsthalle.de 
Das Programm:
12.30-13.00 Uhr 
Einführungsveranstaltung zum Europäischen Tag der Restaurierung

Mit: Dipl.-Restauratorin Silvia Castro, Leiterin Restaurierung & Kunsttechnologie 


13.00-13.30 Uhr 
Picasso im Detail. Untersuchung des Gemäldes Mann mit Gitarre von Pablo Picasso
Mit: Larina Held, Masterstudentin der Restaurierung und Konservierung, abk Stuttgart


13.30-14.00 Uhr
Untersuchung und Restaurierung des Gemäldes Die Quelle von Ernst Wilhelm Nay
Mit: Nicoline Zornikau, Dipl.-Restauratorin
14.00-14.30 Uhr
Picasso im Detail. Untersuchung des Gemäldes Mann mit Gitarre von Pablo Picasso
Mit: Larina Held, Masterstudentin der Restaurierung und Konservierung, abk Stuttgart


14.30-15.00 Uhr
Kunst im Licht. Konservierung von Lebenszeit. Vom Verschwinden der Zeichnung 
Mit: Sabine Zorn, Dipl.-Konservatorin und -Restauratorin M. A.
15.00-15.30 Uhr
 Back to the Future - auf lange Sicht! Im Karussell der Diakonservierung 
Mit: Barbara Sommermeyer und Claartje van Haaften, Dipl.-Restauratorinnen
15.30-16.00 Uhr
Kunst im Licht. Konservierung von Lebenszeit. Vom Verschwinden der Zeichnung
Mit: Sabine Zorn, Dipl.-Konservatorin und -Restauratorin M. A.

Teilnahme: im Museumseintritt (regulär 14 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei) enthalten.
 Die Teilnehmer*innenzahl für die Führungen ist begrenzt. Anmeldetickets sind an der Kasse erhältlich.

Zum Motiv:
Eine Restauratorin untersucht Pablo Picassos (1881-1973) 
Mann mit Gitarre (Homme à la guitare), 1918 (Auschnitt) 
Öl auf Leinwand, 130 x 89 cm
 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Foto: © Hamburger Kunsthalle

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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