Die 11. Ausgabe "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2020 



…ist ab sofort erhältlich!

   

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Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

St. Georgs Hansa-Theater ist Deutschlands ältestes Varieté und bis heute Inbegriff für erstklassige Akrobatik und feinste Unterhaltungskunst aus aller Welt. Eine Institution, die zwischen Nordsee und Alpen einmalig ist. Der Start in die neue Spielzeit begann fulminant am 25.September 2019.
Die Geschichte des Hansa-Theaters startete 1893. In diesem Jahr erwarb der Brauereibesitzer Paul Wilhelm Grell den 15 Jahre zuvor erbauten Hansa-Concert-Saal in St. Georg, er ließ ihn zu einer Varietébühne mit Gastronomie umbauen. Damit hatte er die Event-Gastronomie erfunden. Gemeinsam mit seinem Sohn Kurt hatte er außerdem die richtige Hand für die Wahl ihrer Künstler: Josephine Baker tanzte, nur mit einem Bananenröckchen bekleidet, Hans Albers sang,

die Comedian Harmonists begeisterten mit ihrem "kleinen, grünen Kaktus". Das Publikum wurde von dem Hellseher Hanussen hypnotisiert, lachte über die berühmten Clowns Grock und Charlie Rivel und staunte über spektakuläre Tierdressuren. Die Bühne am Steindamm war ein Garant für Sensationen. Im Krieg wurde das Theater komplett zerstört, aber Grell baute es schnell wieder auf, und das Theater wurde zum bedeutendsten Varieté-Theater der Nachkriegszeit. Elefanten trompeteten live, dressierte Pferde trabten auf der Bühne, und es wurde noch wilder: Im November 1964 zeigten zwei damals völlig unbekannte Zauberer namens Siegfried und Partner eine spektakuläre Show mit einem Geparden. Wolfgang Neuss unterhielt Wirtschaftswunderdeutschland mit frechen, klugen Sprüchen, und auch die Schlagerstars kamen gern, wie Caterina Valente und Cornelia Froboess.
Als Kurt Grell 1967 starb, führte seine Witwe Telse Grell das Theater weiter, später übernahm ihr Schwiegersohn Peter Baldermann. Als die Begeisterung für Live- Attraktionen immer geringer wurde, daran war maßgeblich das Fernsehen schuld, musste das Hansa Theater Silvester 2001 schließen. Doch mit dem wieder erweckten Interesse an echter, analoger Unterhaltung gelang erneut die Wende. Die Betreiber des St. Pauli Theaters, Thomas Collien und Ulrich Waller, erfüllten sich mit der Wiedereröffnung 2009 einen Traum. Künstler aus alten Zeiten kamen als Ehrengästen zurück, so die Magiere Siegfried und Roy, Paul Kuhn und die Kessler Zwillinge. 2018 wurde das Traditionshaus in St. Georg unter Denkmalschutz gestellt und so freuen sich nicht nur die Hamburger, dass diese besondere Spielstätte weiter lebt.
Der Showbizz gibt sich auch in der 12. Spielzeit, zum nunmehr 125jährigen Bestehen des Hansa Theaters, ein Stelldichein. Denn das Varieté lebte und lebt immer noch von Legenden: von spektakulären Artisten, Kraftmenschen, Zauberern, Pantominen, Tierdressuren und auch von eigenartigen Ringkämpfen - lassen Sie sich überraschen! BGB
Informationen unter Termine und unter www.hansa-theater.de
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um Motiv: Die Atmosphäre im Hansa Theater ist unvergleichlich!
Foto©Barbara Gitschel-Bellwinkel

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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