Der Stadtteilführer "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

Zum neunten Mal
"Be Well in Hamburg St. Georg" für 2018



…ist im Stadtteil erhältlich!

   

full_logo_blue

   

Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Gütig blinzelnd sitzt der Jungschriftsteller Rainer Neumann im Café Fräulein von Elbe in der Langen Reihe. Hier, in Hamburg St. Georg, seiner ideellen Heimat haben wir uns zu einem Gespräch über sein Buch und sein Engagement getroffen. Nicht nur weil die Septembersonne es gut mit uns meint, sondern weil sich Neumann sichtbar freut über seinen Debuterfolg ist die Schmunzelei also absolut nahe liegend. Mit seinem Büchlein über Alltagsgeschichten

 "Passiert.Notiert.Bedacht.Gelacht." kamen neue Aspekte in das Leben des Reisebürokaufmanns, der die Schriftstellerei als seine Entspannung betrachtet. Seit über 35 Jahren wohnt der gebürtige Schleswig-Holsteiner in Nachbarschaft zu St. Georg. 

"Welche Idee hatten Sie, als sie mit der Schriftstellerei los legten?"

"Es geht und ging mir nicht darum ein zweites wirtschaftliches Standbein aufzubauen," berichtet er schmunzelnd. "Es bereitet mir einfach Freude gemachte Beobachtungen in Worte zu fassen". Denn von der Idee bis zur Realisierung des ersten Büchleins bedurfte es noch eines kräftigen Anschubs seiner Kulturfreunde und eines Verlages, dem Norderstedter Kadera-Verlag, die um seine umfangreichen Reisenotizen wussten. Doch in diesem Jahr war es soweit: die liebenswerten Alltagsgeschichten fanden Eingang in Hamburgs Buchläden. Die erste Auflage ist inzwischen vergriffen und die zweite Auflage bereits zu 70 % verkauft. "Das hätte ich mir gar nicht träumen lassen," sagt Neumann und nippt an seinem Cappucino. "Toll, mein Büchlein im Schaufenster von St. Georgs Buchhandlung Wohlers und bei vielen weiteren Hamburger Buchhändlern zu sehen. Und sogar in Paris liegt es in einem Schaufenster", berichtet er.

"Woran mag das liegen, wie erklären Sie sich diesen schönen Erfolg, frage ich interessiert. Der Buchmarkt ist doch sehr umkämpft und ein schwieriges Pflaster?"
"Mich erreichen Anrufe und Mails meiner Leser, die sich über Erheiterndes freuen und die Kürze meiner Geschichten mögen! Es liegt wohl auch an der heutigen Zeit, die bei vielen Menschen eine Unsicherheit und Ratlosigkeit entstehen lässt. So beschäftigen sich die meisten Autoren in ihren aktuellen Buchtiteln mit Problemen und möglichen Problemlösungen. Entspannung ist das nicht! Und nun komme ich mit meinen augenzwinkernden Alltagsgeschichten, die gut nachvollziehbar und auch noch lustig daher kommen."



"Ja, das leuchtet ein", stelle ich fest. "Und wenn nun so ein Buch gedruckt ist, muss es doch auch bei Büchereien für den Verkauf gelistet werden?" 

"Genau – hier kam, neben der Schreiberei viel Neues auf mich zu. Ich musste mich erst mal einarbeiten und eigentlich geht es nach der Bucherscheinung nochmals richtig los. Gespräche führen, Überzeugungsarbeit leisten und Lesungen organisieren. Der Kadera-Verlag hat mich sehr unterstützt, und die vielen Freunde, die für das Büchlein getrommelt haben." 
"Viel Arbeit also, die Sie neben Ihrem Beruf und der Schreiberei erledigen; doch die Abverkäufe deuten ja schon auf einen sehr respektablen Achtungserfolg hin!" 

In diesem Zusammenhang erwähnten Sie, dass Sie Ihre Bucheinnahmen gern an die Gesellschaft zurückgeben. "Was meinen Sie damit, haben Sie ein Charity-Gen?"
"Ja, vielleicht habe ich ein solches Gen, würde es aber niemals so ausdrücken wollen. Ich sehe es eher ganz schlicht. Das mit meiner Autorenarbeit eingenommene Geld gebe ich 1:1 an ein ehrenamtliches Engagement als Spende weiter. So konnte ich beispielsweise heute der "Suppenküche in der evangelischen Dreieinigkeitskirche" und dem "CAFÉE mit Herz"* jeweils eine Spende des ersten Verkaufserlöses in bar überbringen. Ich möchte damit meine Wertschätzung zeigen, es ist hervorragend was die vielen Ehrenamtlichen leisten," sagt bescheiden der Jungschriftsteller. "Wie wunderbar", erwähne ich und bedanke mich, im Namen aller Leser und Leserinnen für seine Arbeit und wünsche ihm noch viele verkaufte Exemplare!!! Übrigens Sie können Rainer Neumann live bei Lesungen erleben. Sowie Termine feststehen, werden diese auf hamburg-stgeorg.de online gestellt. Das Gespräch führte Barbara Gitschel-Bellwinkel, im September 2018.

*CAFÉE mit Herz, im Gesundheitszentrum St. Pauli, existiert seit 2000. Hier werden täglich bis zu 300 Gäste (Tendenz steigend) kostenlos mit Speisen, Getränken und Kleidung versorgt. Ebenfalls angeboten werden Duschen und ärztliche Versorgung für die nicht Krankenversicherten. Das Team mit teilweise mehr als 40 ehrenamtlichen HelferInnen wird von einer Geschäftsführerin koordiniert.

Zu  den Motiven:
Oben: Schriftsteller Rainer Neumann mit einem Prospekt des von ihm geförderten "Kaffee mit Herz"; Foto © Barbara Gitschel-Bellwinkel
Mitte: Auslage der Bücherei 
Wohlers mit den Alltagsgeschichten von Rainer Neumann in der obersten Reihe, Foto R. Neumann 
Unten: Mitten in Paris in einer Buchhandlung stehen Rainer Neumann Alltagsgeschichten, Foto: R. Neumann

 

 

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

   

Anzeige  

gitschel-anzeige