Der Schauspieler und Autor Edgar Selge liest am 23. November 2026 um 19:30 Uhr im SchauSpielHaus aus seinem neuen Roman "Juras letzter Winter". In seinem Roman »Juras letzter Winter« setzt Edgar Selge einem jungen Menschen, der brutal von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leser*innen lebendig werden.
"Es ist ganz gleich, wo wir beginnen, uns im Vertrauen zu üben: mit uns oder mit anderen. Nur anfangen müssen wir.". – Jura Rjabinkin ist 16 Jahre alt, als er während der Blockade
Leningrads durch die Deutsche Wehrmacht verhungert. Er hat ein Tagebuch hinterlassen, das der Erzähler dieses Romans immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie der Erzähler auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Gewalt, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis.
Eine Veranstaltung des Literaturhauses Hamburg in Kooperation mit dem Deutschen SchauSpielHaus.

frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."














