Die 16. Ausgabe "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2025/26

 

Jetzt verfügbar
    - unverwechselbar und individuell -

 Leserbrief
Mit Freude und grossem Interesse halte ich die neue Ausgabe von "Be Well in Hamburg St.Georg" in Händen. Gratulation zu diesem informativen Stadtteilführer. Wieder ist es der Redaktion gelungen, einen kunstsinnigen Titel zu fabrizieren. Dass die liebe Kunst ein Zuhause in St. Georg hat,  spiegelt sich im Heft beispielhaft wider. 
Der Stadtteil ändert sich durchaus: neue Gastronomie, neue Einkaufsmöglichkeiten, aber auch Schliessungen und jüngste  negative Schlagzeilen in den Medien bestimmen den Alltag. Und trotzdem: das freundliche und aufmerksame Miteinander,  der fast dörfliche Charakter, die Nachbarschaftshilfen sind beispielhaft; der konzentrierte Blick auch auf die Problemlagen im Stadtteil sind  und bleiben wichtige Themen.  Es geht bei allem immer um Menschen. Ich wünsche mir von der Politik eine verstärkte Anstrengung, sich besonders den sozialen Problemen im Stadtteil zu widmen und ein Augenmerk auf Lösungsansätze. Der verkehrsnahe Hauptbahnhof und die dortige Verdrängung  der Problemlagen führen offensichtlich zu einer Verlagerung in den Stadtteil. Sicherheit ist ein hohes Gut. Das gilt für Bewohner:Innen wie auch für Touristen, die St.Georg als bunten, toleranten und aufgeschlossenen Stadtteil entdecken und letztendlich auch behalten möchten.. 
Herzliche Grüße von Rainer Neumann; Autor.

   

Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Die GEDOK wurde 1926 als "Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen" in Hamburg von der Mäzenin Ida Dehmel (1870–1942) gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts waren Frauen im Kunstbetrieb noch deutlich benachteiligt: Akademien öffneten sich nur zögerlich für Studentinnen, Ausstellungs- und Fördermöglichkeiten blieben meist Männern vorbehalten. Mit der GEDOK schuf Dehmel ein einzigartiges Netzwerk, das Künstlerinnen Sichtbarkeit und Unterstützung bot. Hamburger Malerinnen Anita Rée (1885–1933), Alma del Banco (1862–1943) und Gretchen Wohlwill (1878–1962) zählten ebenso zu den Gründungsmitgliedern wie zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, unter ihnen die Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867–1945), die Schriftstellerinnen Ricarda Huch (1864–1947) und Else Lasker-Schüler (1869–1945). Sie alle prägten als Mitglieder die Ausrichtung der Gemeinschaft. Während des Nationalsozialismus wurde die GEDOK gleichgeschaltet, jüdische Künstlerinnen ausgeschlossen und Ida Dehmel selbst aus der Organisation gedrängt. Dennoch

überdauerte die Idee und wirkt bis heute nach. Die Gemeinschaft setzt sich für die geschlechtergerechte Gestaltung aller Bereiche künstlerischen Schaffens ein, darunter Bildende, Angewandte und Darstellende Kunst, Musik, Literatur sowie interdisziplinäre Tätigkeiten. Darüber hinaus bietet die GEDOK Beratung für junge Künstlerinnen an, veranstaltet Kunstprojekte, Wettbewerbe, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Performances, Podiumsdiskussionen und wissenschaftliche Symposien und veröffentlicht unter anderem Kataloge, Dokumentationen und Anthologien.
Die Räumlichkeiten der GEDOK befinden sich in der Koppel 66, Hamburg St. Georg.

Ausstellung im MK&G 
30. Januar bis 29. März 2026
KÜNSTE FRAUEN NETZWERK: 100 JAHRE GEDOK
Für Informationen siehe unter Termine Museum für Kunst und Gewerbe, Ausstellungen.

Veranstaltungen 
 „...da blüht uns was!“  Jubiläumsausstellung der GEDOK Hamburg 
24. Januar bis 28. Februar 2026 
Ort: Kunstforum der GEDOK, Koppel 66/Lange Reihe 75, 20099 Hamburg 
Musik an allen Sonntagen während der Ausstellung um 15.30 Uhr 

Jubiläumskonzert 
Samstag, 7. Februar 2026, 18 Uhr 
Präsentiert wird ein vielseitiges Programm zeitgenössischer Komponistinnen, darunter junge Hamburger Talente wie Nina Deuse und Yixie She sowie Werke von GEDOK-Mitgliedern wie Narine Khachatryan, Iris Siegfried, Ewelina Nowicka und Mia Schmidt. Ergänzt wird das Programm durch Musik aus der Zeit der GEDOK-Gründerin Ida Dehmel (1870–1942) von Komponistinnen wie Rosy Wertheim, Pauline Volkstein und Rebecca Clark. Zur Erstaufführung kommt das Klavier- und Elektronikstück "Ich bin auch IDA" von Lucia Kilger – ein neues Auftragswerk der GEDOK Hamburg. 
Ort: Spiegelsaal im MK&G 
Eintritt frei, Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. 

Poesie.Klang.Ida 
Künste · Frauen · Netzwerk – 100 Jahre GEDOK 
Mittwoch, 11. Februar 2026, 19 Uhr 
Preisträgerinnen-Lesung, Klang-Performance, Gespräch 
Ort: Gemeindeakademie Blankenese und GEDOK, Mühlenberger Weg 64, 22587 Hamburg 
Eintritt frei 

Die GEDOK und BRIGITTE 
Sonntag, 22. Februar 2026, 16.15 Uhr 
Talk mit Erdmute Henning, ehemalige verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift BRIGITTE
Ort: Kunstforum der GEDOK, Koppel 66/Lange Reihe 75, 20099 Hamburg 
Eintritt frei 

Podiumsdiskussion: Vom Grundstoff zum Kunstwerk 
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr 
Kunst, Kunsthandwerk, Design sind bearbeitete Materie. Welchen Einfluss haben Materialien und Technik auf die künstlerische Gestaltung? Darüber sprechen Prof. Tulga Beyerle, Direktorin des MK&G, Prof. Beate Söntgen, Kunsthistorikerin an der Leuphana Universität, Lüneburg, Simone Fezer, Teilnehmerin der Ausstellung. 
Moderation: Sabine Rheinhold, Vorsitzende der GEDOK Hamburg 
Ort: Vestibül des MK&G 
Eintritt frei

 

 

 

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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