Die 11. Ausgabe "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2020 



…ist ab sofort erhältlich!

   

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Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Gut gefüllt sind Regale und Gänge im Geschäft AlAshi-AlArabi am Steindamm 77. Inhaber Ali Al-Ashi nutzt jeden Platz, um seinen Kunden ein möglichst breites Sortiment an Waren anzubieten. Wir sind Spezialisten für arabische Lebensmittel, sagt der 54-Jährige. Bei uns findet man arabische Leckereien aus 24 arabischen Ländern wie dem Libanon, Ägypten, Marokko, Tunesien, Jordanien, dem Irak, Dubai, Kuwait und dem Sudan. Frisches Obst und Gemüse,

u.a. Okraschoten, Oliven, Fertigwaren, Süßigkeiten wie Kunafa und ausgefallene Gewürze mit Namen wie Zaatar und 7-Baharat gehören zum Angebot. Diese Vielfalt zieht neben der Hauptzielgruppe der arabischen Kunden, die etwa 60 Prozent ausmachen, auch Iraner, Afrikaner, Kurden und Touristen an. Die deutschen Kunden, die zu uns kommen, haben uns meist im Internet gefunden, hat Al-Ashi in Gesprächen festgestellt. Der Vater von drei Jungen im Alter von 15, 17 und 20 Jahren hält auch ein breites Sortiment von Haushaltswaren vor. Viele Kunden können noch nicht so gut Deutsch und kennen sich nicht in der Stadt aus. Deshalb habe ich auch vieles, was sie im Haushalt brauchen. Und auch für Wasserpfeifen-Liebhaber hält Al-Ashi eine breite Auswahl bereit. Der im Gaza-Streifen in Palästina geborene und in Kuwait aufgewachsene Unternehmer ist gern am Steindamm ansässig, weil es hier viel Laufkundschaft gibt. Mit vielen Geschäftsinhabern in der Nachbarschaft pflegt er freundschaftliche Kontakte, aber über einige ärgert er sich auch, weil sie die Preise kaputt machen. Auch Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM) pflegen engen Kontakt zu Al-Ashi und beraten ihn über aktuelle Entwicklungen am Standort. Im Alter von 29 Jahren ist der Fußball-Fan nach Deutschland gekommen. Hamburg war sein Ziel, weil dort sein Bruder ein Ingenieurstudium absolvierte. Al-Ashi: Ich hatte in Kuwait Vermessungstechniker gelernt und auch vier Jahre in dem Beruf gearbeitet. In Deutschland habe ich dafür aber keine Anerkennung erhalten und hätte von vorn anfangen müssen. Das wollte ich nicht. Ich war ein Jahr arbeitslos, bevor ich 1995 als Lkw-Fahrer für die Post anfangen konnte. 2002 verlor er wegen einer Umstrukturierung seinen Job und investierte seine Abfindung in einen Autohandel. Seine Autos exportierte er nach Kuwait, Saudi-Arabien und in andere Länder im arabischen Raum, bis das Geschäft einbrach. Al-Ashi, der mit seinem Vater in Kuwait eine Zeit lang einen Lebensmittelhandel betrieben hatte, machte sich auf die Suche nach einem Ladengeschäft. 2013 wurde er fündig und übernahm den Laden nahe der U-Bahn-Station Lohmühlenstraße. Eine Voll- und eine Teilzeitkraft und zeitweise auch sein Bruder Amer unterstützen den Inhaber dabei, die internationale Kundschaft mit den Lebensmitteln der arabischen Küche zu versorgen. Susanne Dorn

Zum Motiv: Die Brüder Ali und Amer AlAshi in ihrem Spezialitätengeschäft 
Foto: Susanne Dorn

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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