Die JUBILÄUMSAUSGABE "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2019 



…ist ab sofort erhältlich!

   

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Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Tatsächlich waren die letzen beiden Junitage die Heißesten seit Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Ist das der Anfang eines besonders heißen Sommers? Um so wichtiger ist es, sich mit den damit verbundenen Problemen auseinander zu setzen, denn Hitze ist gefährlich. Hohe Temperaturen können für Menschen und Tiere sehr gefährlich werden. Insbesondere Kleinkinder und ältere Menschen sind gefährdet, weil ihr Körper Probleme hat, die Temperatur zu regulieren, denn bei hohen Temperaturen weiten sich die Gefäße. Der Körper verliert viel Wasser durch Schwitzen, der Blutdruck kann absacken, was wiederum zu Schwindel führen kann. Das Robert Koch Institut schätzt, dass im vergangenen Sommer 490 Menschen an den Folgen der Hitze, in Berlin starben. Hitze kann für jede Altersgruppe gefährlich werden. Welcher Schutz ist wirksam?
Kleidung. Weite, helle/weiße Kleidung tragen. Schwarze/dunkle Kleidung saugt die Sonnenstrahlen auf. Noch wichtiger als die Farbe ist der weite Schnitt der Kleidung, unter enger Kleidung staut sich die Wärme.
Duschen. Lauwarm duschen, obwohl bei Hitze vielleicht der Wunsch nach einer eiskalten Abkühlung besteht. Aber durch kaltes Wasser senkt sich die Körpertemperatur, Blutgefäße ziehen sich zusammen, um den Wärmeverlust zu verhindern. Nach einer kalten Dusche stellt sich der Körper auf die heiße Außentemperatur ein und die Gefäße reagieren mit erhöhter Schweißproduktion.
Trinken. Unbedingt! Ist warmer Tee erfrischender als eiskalte Brause? Wie beim Duschen wird durch das eiskalte Getränk der Stoffwechsel angeregt und der Körper sorgt für eine erhöhte Wärmeproduktion. Das heißt, die Schweißproduktion wird sogar erhöht und der Körper verliert die dringend benötigte Flüssigkeit. Man bekommt mehr und mehr Durst - ein gefährlicher Kreislauf. Der Tipp lautet also warme, nicht heiße Getränke wählen. Alkohol besser ganz vermeiden, denn er regt den Stoffwechel auch intensiv an.
Ernährung. Leicht bekömmliche Kost wählen, Obst und Gemüse aus der Region bieten in der Sommerzeit eine besonders große Vielfalt. Informieren Sie sich zum Beispiel über die unglaubliche Geschichte der Erdbeere. https://marktstories.de/

Lüften. Fenster öffnen, wenn es draußen kühler ist als drinnen. An Sommertagen mit großer Hitze ist das in vielen Gebäuden nur nachts und am frühen Morgen der Fall. Umgekehrt heißt das: Heizt sich eine Wohnung - zum Beispiel in einem Dachgeschoss - so stark auf, dass es drinnen wärmer wird als draußen, sorgt ein offenes Fenster für Ausgleich. 
Mittagshitze. Die Sonne steht gegen 13 Uhr am höchsten und gibt dann die stärkste Strahlung ab. Die Lufttemperatur erreicht ihr Maximum aber erst Stunden später, dann sind die Straßen und Dächer so aufgeheizt, dass sie zusätzliche Wärme abgeben. Die höchste Temperatur wird deshalb oft erst am späteren Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr gemessen. Nicht ohne Sonnenschutz aus dem Haus gehen: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und ein Hut sind sinnvoll.
Ventilatoren. Sie verwirbeln die Luft und man spürt eine angenehme Abkühlung, wenn Schweiß auf der Haut verdunstet. Die Raumtemperatur sinkt durch den künstlich erzeugten Wind aber nicht.
Sonnenstich und Hitzeschlag. Bei Schwindel, Unwohlsein, heftigen Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Fieber und Erbrechen sollte unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden, denn ein Hitzeschlag ist lebensgefährlich!

Unseren Tieren setzt Hitze ebenso zu!
Im Unterschied zum Menschen können sich die meisten Heimtiere nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern vor allem durch Trinken oder Hecheln. Jährlich häufen sich die Fälle von Hunden, die in der Hitze aus dem Auto befreit werden müssen oder aufgrund der Temperaturen gar sterben. Auf gar keinen Fall dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden, auch nicht für wenige Minuten. Selbst wenn das Auto im Schatten geparkt wird oder der Himmel bewölkt erscheint. Autos heizen sich schnell auf hohe Temperaturen bis zu 50 Grad auf – eine tödliche Falle für Tiere, die sich noch darin befinden. Das Fenster einen Spalt geöffnet zu halten ist absolut nicht ausreichend.
Auch das Gassigehen sollte bei Hitze in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden, wenn die Temperaturen niedriger sind. Insbesondere dann, wenn sich der Asphalt stark erhitzt hat und sich der Hund beim Laufen verletzen kann. Die Temperatur des Bodens lässt sich leicht prüfen: einige Sekunden mit den Händen berühren und sollte der Untergrund zu heiß sein, den Hund nicht dort laufen lassen. Spaziergänge im Wald sind eher zu empfehlen, als sich mit dem Tier ungeschützt vor der Sonne auf freier Fläche aufzuhalten.
Schutz und Schatten für andere Tiere. Auch kleine Heimtiere, die im Außengehege leben, dürfen nie schutzlos der Sonne ausgesetzt sein. Tierhalter sollten sicherstellen, dass sich das Gehege den ganzen Tag zumindest teilweise im Schatten befindet. Volieren und Gehege im Inneren des Hauses sollten nie direkt vor dem Fenster stehen, da auch hier Sonneneinstrahlung und damit Hitzeentwicklung extrem sein können. Für alle Tiere gilt: Da auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend ist, bei Hitze aber mehr Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollten Tierhalter öfter kontrollieren, ob genügend Wasser im Napf vorhanden ist. Auch Frischfutter dient der Flüssigkeitszufuhr, allerdings verdirbt es bei Hitze schneller, Reste nach dem Füttern schnell entfernen.
Schnelles Handeln bei ersten Warnsignalen. Glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind einige Anzeichen dafür, dass Hunden die Hitze zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit Anzeichen für einen Hitzschlag, der im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führt. Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzschlag deuten, ist so schnell wie möglich ein Tierarzt aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin kann man das Tier in der Zwischenzeit mit feuchten Handtüchern abkühlen. BGB

Zu den Motiven:
Getränke sollten bei großer Hitze nicht zu kalt getrunken werden. Foto©Barbara Gitschel-Bellwinkel
Für den Hund kann das Auto zur tödlichen Falle werden. Foto@Hamburger Tierschutzverein

 

 

 

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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