Kulturelles
Inspiration der Maya
St. Georgs Künstlerin Heidegrit Gröning zeigt ihre "Inspiration der Maya" bis zum 12. Oktober in der Galerie Hafenliebe. 2003 traf die Künstlerin in Peru den Urwaldmaler Pablo Amaringo, der ihr die naturnahe Sichtweise auf das Leben Mittel- und Südamerikas vermittelte. Eine besondere Reise führte sie zu Studien der Mythen und Schriftzeichen der Maya. Vom Dämonischen bis zur Darstellung des luftigen Windes,
Silber made in Hamburg
Salzgefäße in Form eines muscheltragenden Oktopus, filigraner Schmuck aus Büroklammern und Edelsteinen, scharfkantig gezackte Teeservice, Dosen aus gelötetem Silberdraht, zeitlos schöne Kannen, archetypische Vasen, die sich an der rauen Industrieästhetik orientieren – das hanseatische Silber- und Metallgerät des 20. und 21. Jahr-hunderts ist sehr vielseitig und steht nun erstmals im Fokus der aktuellen Neupräsentation der Sammlung Hamburg Moderne im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG).
Als Freie und Hansestadt besitzt Hamburg eine lange und reiche Tradition der Silberschmiedekunst. Sie war selbst wichtigster Auftraggeber für den Ratssilberschatz der Stadt, der bis heute im Hamburger
100 Jahre Heidi Kabel
Herzlichen Glückwunsch zum heutigen 100-jährigen Geburtstag der wohl bekanntesten deutschen Volksschauspielerin. Mit dem Ohnsorg Theater ist Heidi Kabels Spielstätte 2012 nach St. Georg gekommen! Was für eine großartige Bereicherung für den Stadtteil! Das am Hauptbahnhof gelegene Theater findet der Besucher schnell, denn vor seinem Eingang wacht die bronzene Heidi Kabel Statue und lädt die Gäste ein. Sie war die Grande Dame des
St. Georgs starke Frauenpersönlichkeiten
Der besondere Stadtteilrundgang für Kulturinteressierte, der in das 19. und 20. Jahrhundert entführt und die besonderen Frauen des Stadtteils beleuchtet. Er beginnt glanzvoll mit der Schauspielhaus-Diva Franziska Ellmenreich. Über verwinkelte Gassen geht es weiter zum einstigen Wohnhaus der Hamburg-Zeichnerin Ebba Tesdorpf. Berichtet wird über die Schulleiterin Elise Averdieck, wie St. Georgs grunzende Schweine und krähende Hähne das Singen
Ganz viel Heimat beim Deutschen Filmpreis
Das erfreute nicht nur die Gewinner, sondern insbesondere auch unsere Redakteurin Marina Friedt. Als geborene Hunsrückerin hat sie sich besonders mit Edgar Reitz und seinem Auswanderer Epos "Die andere Heimat" auseinander gesetzt (siehe Artikel "Watt hamma dann eloh?"...). Nun gewann der Film den diesjährigen Filmpreis in Gold und zusätzlich erhielt Edgar Reitz Auszeichnungen für das beste Drehbuch und die beste Regie! Die Jury entschied sich für den fulminanten Film der von seinem Feinsinn lebt, alle Sinne weckt, Poesie und Sozialrealismus, Historie und Mythos vereint und lässt den Betrachter eintauchen in den Bilderfluss einer vergessenen Zeit, die doch so viel mit unserer Gegenwart zu tun hat! Der überaus glückliche Reitz sagte spontan bei der Übergabe der Goldlola: "Es ist das Schönste

frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."














