Die 12. Ausgabe "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2021 



…ist erschienen!

   

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Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   


Frühlingserwachen im Februar 2021 

   

Wie beurteilen die Gewerbetreibenden vom Steindamm ihre wirtschaftliche Situation und welche Auswirkungen hat die Covid-19-Pandemie derzeit und vielleicht auch in der Zukunft? Mit welchen Maßnahmen haben die Unternehmerinnen und Unternehmer darauf reagiert? Das wollte die Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM) von den am Steindamm ansässigen Gewerbetreibenden wissen. ASM-Mitarbeiter des Projektes "Aktivierung migrantischer Unternehmen am Steindamm für ein verantwortungsvolles Zusammenleben im öffentlichen Raum", befragten deshalb im Oktober 2020 Unternehmerinnen und Unternehmer.*

Die meisten der Befragten gaben an, sie hätten bereits vor den angeordneten Kontaktbeschränkungen und Schließungen Probleme durch die derzeitigen Umbaumaßnahmen am Steindamm gehabt. Dies bezog sich vor allem auf die Anlieferung von Waren. Dennoch seien die Geschäfte vor der Pandemie gut gelaufen. Diese Einschätzung gaben vor allen Gastronomiebetriebe ab.
Auch die Lebensmittel-Einzelhändler vom Steindamm verzeichnen ein ununterbrochen gutes Geschäft. Einige ordern sogar mehr Ware bei ihren Lieferanten. Reisebüros dagegen beklagen das Ausbleiben von Kundschaft. Ihnen fehlen auch die Buchungen für Pilgerfahrten. Alle befragten Gewerbetreibenden hatten Schutzkonzepte entwickelt. Dazu zählen der Einsatz von Plexiglasscheiben, das Desinfizieren von Werkzeugen und die Beschränkung auf eine kleine Anzahl von sich gleichzeitig im Geschäft aufhaltenden Kunden.
Große Verunsicherung hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung äußerten besonders Friseure und Reisebüros. Viele der Befragten erahnten schon im Oktober einen erneuten Lockdown. Ein am Steindamm ansässiger Textil-Einzelhändler zog folgende Konsequenz aus der derzeitigen Situation: "Wir müssen uns mehr auf den Online-Handel konzentrieren".

* Das Projekt arbeitet eng mit dem Quartiersmanagement in St. Georg zusammen.

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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